FAZ Dossier

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E-Turbo fürs Gehirn Dossier Hirnforschung Folge 11

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Mehr Kreativität, optimale Einsicht und ein besseres Gedächtnis - das alles soll möglich werden, wenn die Hirnforschung realisiert, was sie an Kranken testet: Gehirn-Doping durch elektrische Stimulation. Weltweit laufen Studien dazu. Haben die Neuro-Ingenieure keine Skrupel?
Auf der Suche nach etwas, das Menschen schneller denken lässt und klüger machen kann, haben F.A.Z.-Redakteure verschiedene wissenschaftliche Experimente beobachtet.

Ist die Festplatte irgendwann voll? Dossier Hirnforschung Folge 10

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Der Mensch hat die Fähigkeit, ein Leben lang zu lernen. Besonders die Kindheit ist geprägt durch intensive Lernphasen, die spätestens in der Schule von außen begleitet und gefördert werden.
Mit zunehmendem Alter scheint der Mensch langsamer zu lernen und mehr zu vergessen. Georg Rüschemeyer hat sich in diesem Zusammenhang mit einer provokanten These der Altersforschung beschäftigt: Was, wenn der alternde Mensch nicht deshalb schwerer lernt, weil das Gehirn leistungsschwächer wird, sondern weil er bereits so viel Wissen erworben hat, dass das sinnvolle Abspeichern und Einordnen neuer Kenntnisse viel komplizierter ist als bei einem jungen Menschen, der verhältnismäßig weniger weiß und daher keine komplexen Zusammenhänge bilden muss?

Kreativität ist die neue Intelligenz Dossier Hirnforschung Folge 9

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Kreativität ist einer der wichtigsten Faktoren, die den Menschen vom Tier unterscheidet. Sein Gehirn ist in der Lage, Funktionen abzurufen, zu denen das tierische Hirn nicht in der Lage ist. Besonders kreative Menschen können diese Funktionen in ungleich stärkerem Maße nutzen, als andere. Was macht den Menschen kreativ? Dieser Frage widmen sich vermehrt die Hirnforscher und Neurologen – ohne bislang eindeutige rundum überzeugende Antworten liefern zu können. Da die Menschen auf ganz verschiedenen Gebieten auf so unterschiedliche Weise kreativ sind, stellt sich die Frage, ob unterschiedlich kreative Gehirne nicht auch ganz unterschiedlich funktionieren. Joachim Müller-Jung gibt Antworten.

Erst kommt das Denken, dann die Kunst. Dossier Hirnforschung Folge 8

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Das menschliche Gehirn ist ein mächtiges Organ mit vielen Funktionen und Fähigkeiten. Um den sich stets wandelnden Lebensbedingungen gewachsen zu sein, Lösungen für immer neue Probleme zu finden und letztlich die eigene Lebenswelt auf schöpferische Weise zu erweitern oder, wie der Frankfurter Hirnforscher Wolf Singer es ausdrückt, der vorgefundenen Welt neue Dimensionen hinzuzufügen, wird der Mensch mit seinem erstaunlichen Gehirn kreativ. Heute gehen wir den Fragen nach, wie Kreativität funktioniert, was uns kreativ macht und wodurch unsere schöpferischen Kräfte womöglich gehemmt werden. Ausgangspunkt ist ein Aufsatz Wolf Singers, der sich ausführlich mit den Hirnfunktionen befasst, die einem kreativen Akt zugrunde liegen. Er macht sich auf die Suche nach Begenungsmöglichkeiten von Neurowissenschaftlern und der Kunst. Kreativität ist nach seiner Sicht die Chance, der vorgefundenen Welt neue Dimensionen hinzuzufügen. Sie lässt uns Lösungen finden und neue Möglichkeiten austesten. Deshalb müssen Gehirne kreativ sein. Aber Kunstwerke werden nicht für den "Fall, dass" geschaffen. Wozu also dann? Die Hirnforschung könnte einiges dazu sagen - in Zukunft.

Auch Schwäbisch wäre eine Option Dossier Hirnforschung Folge 7

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Imitieren gehört von Beginn an zu unserem Leben wie atmen und essen. Aber wie steht es mit dem Lernen? — „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ behauptet eine alte Redensart, und es liegt nicht wenig Wahrheit darin. In der der frühkindlichen Entwicklung scheint der Spracherwerb wesentlich einfacher als in späteren Jahren. Dennoch kann jeder Mensch bis ins hohe Alter eine Fremdsprache lernen, auch wenn es – im Vergleich zum Erwerb während der frühen Kindheit – mühsamer und unvollständiger ist. Eines gilt in jedem Fall: Mehrsprachigkeit trainiert das Gehirn. Wer als Kind gleich mehrere Sprachen lernt, trainiert nicht nur sein Gehirn. Er leidet im Alter womöglich auch weniger an Demenz.

Denn das Wort ist im großen Netz verborgen Dossier Hirnforschung Folge 6

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Nachdem viele Psychologen und Neurowissenschaftler lange Zeit davon ausgingen, dass Menschen ausschließlich durch Erfahrung lernen, zeigt sich nun: Spracherwerb folgt einem biologischen Programm. Die sprachrelevanten Hirnareale scheinen bereits bei der Geburt angelegt. Mit den Mitteln der Hirnforschung und den Erkenntnissen der Sprachwissenschaften erklärt Professor Dr Angela D. Friederici, Direktorin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, den Zusammenhang zwischen Wort und Hirn und – wie wir Sprache lernen.

In der Sprache steckt so viel Biologie wie menschliche Kultur. Wir können spielend Wörter kombinieren, ihre Bedeutungen erweitern und neue Wörter erfinden. Hirnforscher stoßen so an die Grenzen ihrer Möglichkeiten: persönliche Gedankenwelten zu entziffern will nicht gelingen. Das setzt auch der digitalen Welt immer noch Limits.

Das gläserne Kind Dossier Hirnforschung Folge 5

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Im Rollenspiel hat das Kind Raum für die Entwicklung von Phantasie und Vorstellungsvermögen. Manchmal spielt es dabei ganz alleine mehrere Rollen und verarbeitet dabei wichtige Ereignisse und Eindrücke.
Können Spielgeräte eine Rolle dabei spielen? Neue Spielzeuge nehmen auf, was Kinder ihnen erzählen. Eltern können sich dann anhören, was ihr Kind beschäftigt hat - und sparen sich echte Gespräche. Andere Sachen für Kinder sind regelrechte Überwachungsgeräte. Und Konzerne sammeln die Daten. Julia Bähr wirft einen kritischen Blick auf Big Brother im Kinderzimmer.

Mein Krieg Dossier Hirnforschung Folge 4

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"Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." (Friedrich Schiller, Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen, 15. Brief, 1795).

Ganz ohne die Zuhilfenahme moderner Mess- und Analyseverfahren wusste Friedrich Schiller schon vor über 220 Jahren um den Wert und den Sinn des Spiels für die Entwicklung und das Befinden des Menschen. Allein die spielerische Vermittlung zwischen Vernunft und Erfahren ermöglicht es nach Schillers Prämisse, das Gute und Schöne erkennen zu lernen. Vor allem das zweckfreie Lernen im Spiel macht das Leben lebenswert, bedeutet letztlich „ästhetische Erziehung“.

Die moderne Hirnforschung hat diese Annahme letztlich bewiesen. Man weiß heute, dass die Qualität der im Laufe der kindlichen Entwicklung entstehenden neuronalen Verbindungen direkt auf die Qualität der spielerischen Erfahrungen zurückgeführt werden kann. Die kreative Verbindung von Ideen, die Intensität der Vorstellungskraft, das sprachliche Vermögen und die generelle geistige Reife entwickeln sich aus der Art, wie Menschen spielen und wie sie spielen können. Denn nicht jeder hat die gleichen Chancen, sich spielerisch zu entwickeln.

Und hier kommt ein schöner Selbstversuch: Paintball ist ein lustiger Mannschaftssport, bei dem man einander mit kleinen Farbkugeln beschießt. Man kann dabei allerdings auch herausfinden, ob in einem ein Krieger steckt. Unser Autor Marcus Jauer nimmt dabei furchtlos die drohenden blauen Flecken in Kauf.

Der Fluch des Kammertons Dossier Hirnforschung Folge 2

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Wer ein absolutes Gehör besitzt, gilt als musikalisches Genie. Ob diese Gabe erlernbar oder vererbt ist, darüber streiten die Experten. Fest steht: Sie bringt nicht nur Vorteile mit sich. Iris Gutiérez beschäftigt sich in diesem Beitrag mit Menschen, die über ein außergewöhnliches Gehör verfügen: sogenannte Absoluthörer. Welche Faktoren die Entstehung des absoluten Gehörs beeinflussen, ob es angeboren oder angelernt ist und welche Vor- und mitunter tragischen Nachteile diese Gabe mit sich bringt hören Sie hier.

Über diesen Podcast

In den F.A.Z.-Dossiers stellen wir Ihnen ausgewählte Tracks aus der Reihe der F.A.Z.-Hörbücher vor. Auf der Basis von besonderen Beiträgen aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung produzieren wir in erstklassiger Studioqualität unterhaltsame und informative Audio-Features, die ein Thema aus Insider- und Experten-Perspektive behandeln. Die Autoren der Beiträge sind Wissenschaftler und Fachjournalisten, die ihr Wissen mit aufgeschlossenen Lesern und Hörern teilen.
Die den Dossiers zugrunde liegenden Hörbücher enthalten jeweils zwischen acht und zwölf Audio-Features, die bis zu 30 Minuten Spieldauer haben.

Die erste Serie dieser F.A.Z.-Dossiers stellt verschiedene Aspekte der Hirnforschung vor. Nach einer Einführung durch den Leiter der F.A.Z.-Wissenschaftsredaktion, Joachim Müller-Jung widmen sich die ersten drei Beiträge dem Ursprung der Musik und ihrer Wirkung auf das menschliche Gehirn.

Danach geht es mit dem Thema „Mensch und Spiel“ weiter. Zwei Folgen behandeln die Frage, aus welchem Grund und auf welche Art Menschen spielen.
Das dritte Thema ist „Sprache und Kommunikation“: Wie entsteht Sprache und wie sind ihre Konventionen im Gehirn verankert?
Die nächsten Beiträge schicken den Hörer auf die Fährte der Kreativität und beleuchten den Zusammenhang von Denken und Schöpfung.
Wie und wieviel kann der Mensch lernen lautet die Frage, die die Autoren des vorletzten Blocks umtreibt, bevor abschließend ketzerisch nach dem Sinn des Gehirns im digitalen Zeitalter gefragt wird.

Sprecher: Thomas Stecher, Markus Kästle, Olaf Pessler, Christian Geisler.
Studioregie, Mischung und Musik: Timm Haberland.
Redaktion und Textregie: Birgitta Fella, Sofia Egerton, Hans Peter Trötscher.
Produktionsleitung: Hans Peter Trötscher.
F.A.Z.-Dossiers sind eine Koproduktion der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH und der just GmbH.

Die vollständigen Hörbücher der F.A.Z. (Spieldauer ca. 2,5 Stunden) können Sie mit speziellen Einführungen und thematischen Überleitungen in unserem F.A.Z. Shop als CD (je 19,90 €) oder als MP3-Download (je 18,99 €) erwerben. Hier finden Sie auch die gesamte Hörbuchreihe der F.A.Z. mit über 70 Titeln aus verschiedenen Sachgebieten wie Wissenschaft und Reise sowie besondere Angebotspakete (z.B. Gesamtreihe „Hirnforschung“).
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von und mit Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ

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