FAZ Dossier

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Ist die Festplatte irgendwann voll? Dossier Hirnforschung Folge 10

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Der Mensch hat die Fähigkeit, ein Leben lang zu lernen. Besonders die Kindheit ist geprägt durch intensive Lernphasen, die spätestens in der Schule von außen begleitet und gefördert werden.
Mit zunehmendem Alter scheint der Mensch langsamer zu lernen und mehr zu vergessen. Georg Rüschemeyer hat sich in diesem Zusammenhang mit einer provokanten These der Altersforschung beschäftigt: Was, wenn der alternde Mensch nicht deshalb schwerer lernt, weil das Gehirn leistungsschwächer wird, sondern weil er bereits so viel Wissen erworben hat, dass das sinnvolle Abspeichern und Einordnen neuer Kenntnisse viel komplizierter ist als bei einem jungen Menschen, der verhältnismäßig weniger weiß und daher keine komplexen Zusammenhänge bilden muss?

Kreativität ist die neue Intelligenz Dossier Hirnforschung Folge 9

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Kreativität ist einer der wichtigsten Faktoren, die den Menschen vom Tier unterscheidet. Sein Gehirn ist in der Lage, Funktionen abzurufen, zu denen das tierische Hirn nicht in der Lage ist. Besonders kreative Menschen können diese Funktionen in ungleich stärkerem Maße nutzen, als andere. Was macht den Menschen kreativ? Dieser Frage widmen sich vermehrt die Hirnforscher und Neurologen – ohne bislang eindeutige rundum überzeugende Antworten liefern zu können. Da die Menschen auf ganz verschiedenen Gebieten auf so unterschiedliche Weise kreativ sind, stellt sich die Frage, ob unterschiedlich kreative Gehirne nicht auch ganz unterschiedlich funktionieren. Joachim Müller-Jung gibt Antworten.

Auch Schwäbisch wäre eine Option Dossier Hirnforschung Folge 7

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Imitieren gehört von Beginn an zu unserem Leben wie atmen und essen. Aber wie steht es mit dem Lernen? — „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ behauptet eine alte Redensart, und es liegt nicht wenig Wahrheit darin. In der der frühkindlichen Entwicklung scheint der Spracherwerb wesentlich einfacher als in späteren Jahren. Dennoch kann jeder Mensch bis ins hohe Alter eine Fremdsprache lernen, auch wenn es – im Vergleich zum Erwerb während der frühen Kindheit – mühsamer und unvollständiger ist. Eines gilt in jedem Fall: Mehrsprachigkeit trainiert das Gehirn. Wer als Kind gleich mehrere Sprachen lernt, trainiert nicht nur sein Gehirn. Er leidet im Alter womöglich auch weniger an Demenz.

Denn das Wort ist im großen Netz verborgen Dossier Hirnforschung Folge 6

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Nachdem viele Psychologen und Neurowissenschaftler lange Zeit davon ausgingen, dass Menschen ausschließlich durch Erfahrung lernen, zeigt sich nun: Spracherwerb folgt einem biologischen Programm. Die sprachrelevanten Hirnareale scheinen bereits bei der Geburt angelegt. Mit den Mitteln der Hirnforschung und den Erkenntnissen der Sprachwissenschaften erklärt Professor Dr Angela D. Friederici, Direktorin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, den Zusammenhang zwischen Wort und Hirn und – wie wir Sprache lernen.

In der Sprache steckt so viel Biologie wie menschliche Kultur. Wir können spielend Wörter kombinieren, ihre Bedeutungen erweitern und neue Wörter erfinden. Hirnforscher stoßen so an die Grenzen ihrer Möglichkeiten: persönliche Gedankenwelten zu entziffern will nicht gelingen. Das setzt auch der digitalen Welt immer noch Limits.

Das gläserne Kind Dossier Hirnforschung Folge 5

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Im Rollenspiel hat das Kind Raum für die Entwicklung von Phantasie und Vorstellungsvermögen. Manchmal spielt es dabei ganz alleine mehrere Rollen und verarbeitet dabei wichtige Ereignisse und Eindrücke.
Können Spielgeräte eine Rolle dabei spielen? Neue Spielzeuge nehmen auf, was Kinder ihnen erzählen. Eltern können sich dann anhören, was ihr Kind beschäftigt hat - und sparen sich echte Gespräche. Andere Sachen für Kinder sind regelrechte Überwachungsgeräte. Und Konzerne sammeln die Daten. Julia Bähr wirft einen kritischen Blick auf Big Brother im Kinderzimmer.

Mein Krieg Dossier Hirnforschung Folge 4

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"Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." (Friedrich Schiller, Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen, 15. Brief, 1795).

Ganz ohne die Zuhilfenahme moderner Mess- und Analyseverfahren wusste Friedrich Schiller schon vor über 220 Jahren um den Wert und den Sinn des Spiels für die Entwicklung und das Befinden des Menschen. Allein die spielerische Vermittlung zwischen Vernunft und Erfahren ermöglicht es nach Schillers Prämisse, das Gute und Schöne erkennen zu lernen. Vor allem das zweckfreie Lernen im Spiel macht das Leben lebenswert, bedeutet letztlich „ästhetische Erziehung“.

Die moderne Hirnforschung hat diese Annahme letztlich bewiesen. Man weiß heute, dass die Qualität der im Laufe der kindlichen Entwicklung entstehenden neuronalen Verbindungen direkt auf die Qualität der spielerischen Erfahrungen zurückgeführt werden kann. Die kreative Verbindung von Ideen, die Intensität der Vorstellungskraft, das sprachliche Vermögen und die generelle geistige Reife entwickeln sich aus der Art, wie Menschen spielen und wie sie spielen können. Denn nicht jeder hat die gleichen Chancen, sich spielerisch zu entwickeln.

Und hier kommt ein schöner Selbstversuch: Paintball ist ein lustiger Mannschaftssport, bei dem man einander mit kleinen Farbkugeln beschießt. Man kann dabei allerdings auch herausfinden, ob in einem ein Krieger steckt. Unser Autor Marcus Jauer nimmt dabei furchtlos die drohenden blauen Flecken in Kauf.

Der Fluch des Kammertons Dossier Hirnforschung Folge 2

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Wer ein absolutes Gehör besitzt, gilt als musikalisches Genie. Ob diese Gabe erlernbar oder vererbt ist, darüber streiten die Experten. Fest steht: Sie bringt nicht nur Vorteile mit sich. Iris Gutiérez beschäftigt sich in diesem Beitrag mit Menschen, die über ein außergewöhnliches Gehör verfügen: sogenannte Absoluthörer. Welche Faktoren die Entstehung des absoluten Gehörs beeinflussen, ob es angeboren oder angelernt ist und welche Vor- und mitunter tragischen Nachteile diese Gabe mit sich bringt hören Sie hier.

Was macht mit mir nur dieses D-Dur? Dossier Hirnforschung Folge 1

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Die Menschen waren schon immer neugierig auf das, was hinter dem Schädel vor sich geht. Die alten Ägypter haben Löcher in Schädel gebohrt, um zu sehen, was sich dahinter verbirgt. Inzwischen gibt es EEG und Kernspintomographie. Aber wie weit ist die Hirnforschung heute? Und wie wichtig ist sie, nicht nur in der Medizin?

Solche und andere Fragen sind es wert, im neuen Podcast-Format „F.A.Z. Dossier“ beleuchtet zu werden. Den Anfang machen zwölf Folgen zur Hirnforschung – später kommen immer wieder neue Schwerpunktthemen hinzu, die in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen des Archivs der Frankfurter Allgemeinen Zeitung entstehen. Dort gibt es zu den jeweiligen Schwerpunktthemen zusätzlich ganze Hörbuchreihen. Sie merken schon: Es sind Themen, die uns besonders am Herzen liegen. Aufwendig produziert, professionell eingesprochen.

In dieser Folge befasst sich Georg Rüschemeyer mit der Frage, was die Musik mit alldem zu tun hat - lassen Sie sich überraschen.

Warum die Hirnforschung noch lange spannend bleibt

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Die Menschen waren schon immer neugierig auf das, was hinter dem Schädel so vor sich geht. Die alten Ägypter haben Löcher in Schädel gebohrt, um zu sehen, was sich dahinter verbirgt. Inzwischen gibt es EEG und Kernspintomographie. Aber wie weit ist die Hirnforschung heute? Und wie wichtig ist sie, nicht nur in der Medizin?

Solche und andere Fragen sind es wert, im neuen Podcast-Format „F.A.Z. Dossier“ beleuchtet zu werden. Den Anfang machen zwölf Folgen zur Hirnforschung – später kommen immer wieder neue Schwerpunktthemen hinzu, die in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen des Archivs der Frankfurter Allgemeinen Zeitung entstehen. Dort gibt es zu den jeweiligen Schwerpunktthemen zusätzlich ganze Hörbuchreihen. Sie merken schon: Es sind Themen, die uns besonders am Herzen liegen. Aufwendig produziert, professionell eingesprochen.

Zum Auftakt des Dossier-Podcasts zur Hirnforschung haben wir mit dem Leiter unserer Wissenschaftsredaktion, Joachim Müller-Jung, über das Thema und einzelne Folgen der Reihe gesprochen. Warum fließt seit einiger Zeit so viel Geld in das Fachgebiet – und warum gibt es dennoch nur so wenig Fortschritte, zum Beispiel in der Bekämpfung von Alzheimer? Was hat alles mit Musik zu tun, was mit Kreativität – und letztlich mit dem Denken im digitalen Zeitalter?

Die neuen Folgen der F.A.Z.-Dossier-Podcast-Reihe werden auf den einschlägigen Plattformen künftig im Wochenrhythmus veröffentlicht.

Die vollständigen Hörbücher des F.A.Z.-Archivs finden Sie hier: https://www.faz-archiv-shop.de/hoerbuecher-auf-cd/

Übrigens gibt es dort auch Lese-Dossiers zum Download zu ausgewählten Schwerpunktthemen, schauen Sie dazu doch einmal hier: https://www.faz-archiv-shop.de/dossiers/

Über diesen Podcast

In den F.A.Z.-Dossiers stellen wir Ihnen ausgewählte Tracks aus der Reihe der F.A.Z.-Hörbücher vor. Auf der Basis von besonderen Beiträgen aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung produzieren wir in erstklassiger Studioqualität unterhaltsame und informative Audio-Features, die ein Thema aus Insider- und Experten-Perspektive behandeln. Die Autoren der Beiträge sind Wissenschaftler und Fachjournalisten, die ihr Wissen mit aufgeschlossenen Lesern und Hörern teilen.
Die den Dossiers zugrunde liegenden Hörbücher enthalten jeweils zwischen acht und zwölf Audio-Features, die bis zu 30 Minuten Spieldauer haben.

Die erste Serie dieser F.A.Z.-Dossiers stellt verschiedene Aspekte der Hirnforschung vor. Nach einer Einführung durch den Leiter der F.A.Z.-Wissenschaftsredaktion, Joachim Müller-Jung widmen sich die ersten drei Beiträge dem Ursprung der Musik und ihrer Wirkung auf das menschliche Gehirn.

Danach geht es mit dem Thema „Mensch und Spiel“ weiter. Zwei Folgen behandeln die Frage, aus welchem Grund und auf welche Art Menschen spielen.
Das dritte Thema ist „Sprache und Kommunikation“: Wie entsteht Sprache und wie sind ihre Konventionen im Gehirn verankert?
Die nächsten Beiträge schicken den Hörer auf die Fährte der Kreativität und beleuchten den Zusammenhang von Denken und Schöpfung.
Wie und wieviel kann der Mensch lernen lautet die Frage, die die Autoren des vorletzten Blocks umtreibt, bevor abschließend ketzerisch nach dem Sinn des Gehirns im digitalen Zeitalter gefragt wird.

Sprecher: Thomas Stecher, Markus Kästle, Olaf Pessler, Christian Geisler.
Studioregie, Mischung und Musik: Timm Haberland.
Redaktion und Textregie: Birgitta Fella, Sofia Egerton, Hans Peter Trötscher.
Produktionsleitung: Hans Peter Trötscher.
F.A.Z.-Dossiers sind eine Koproduktion der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH und der just GmbH.

Die vollständigen Hörbücher der F.A.Z. (Spieldauer ca. 2,5 Stunden) können Sie mit speziellen Einführungen und thematischen Überleitungen in unserem F.A.Z. Shop als CD (je 19,90 €) oder als MP3-Download (je 18,99 €) erwerben. Hier finden Sie auch die gesamte Hörbuchreihe der F.A.Z. mit über 70 Titeln aus verschiedenen Sachgebieten wie Wissenschaft und Reise sowie besondere Angebotspakete (z.B. Gesamtreihe „Hirnforschung“).
Jetzt in Hörenswertes eintauchen unter www.faz-hoerbuch.de

von und mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

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